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Sette A. Aus Stadt und Land. Die Einrückung der Landsturmjahrgänge 1865 1866 und 1867, die gestern erfolgte, war nicht wie die früheren, ohne Sang und Klang. Die be- jahrten Landsturmmänner zogen um 6 Uhr früh vom Marktplatz, wo sie sich versammelt hatten, unter Begleitung zahlreicher Leute zum Amtsgebäude. Dort hielt Herr Bezirkshauptmann Hirsch an die in Front aufgestellten Einrückenden folgende Ansprache: Meine lieben Freunde! Ich glaube wohl heute mit Berechtigung diesen Anruf zu gebrauchen, da mir ja viele unter Ihnen persönlich nahe stehen. Als ältester Jahrgang werden Sie sich jetzt unter die ruhmbekränzten Fahnen unseres Doppel- adlers scharen in einem Zeitpunkte, in welchem an der Östgrenze russische Uebermacht neuerdings zu Schanden geschlagen, in welchem Serbiens Heer heimatlos umherirrt und in welchem Montenegros Herrscher, verlassen von seinen Freunden uns um Frieden bittet. „Fallen seh ich Zweig um Zweig“ von dem Giftbaume der Vierverbandsmächte und ein be- sonders freudiges und erhebendes Gefühl muß uns alle erfassen, bei dem Gedanken, daß Eger- länder Landstürmler es waren, die durch die Er- stürmung des für uneinnehmbar gegoltenen Lov- cen den Ruf deutscher Treue und deutschen Kam- pfesmutes in die Welt hinausgetragen haben. Auch Sie, liebe Freunde, sind jetzt berufen, mitzuwirken am Schutze unseres teueren Vater- landes und wir alle werden uns freuen, wenn wir Sie, hoffentlich bald, alle siegesgekrönt wieder in der Heimat begrüßen werden. Und nun lassen Sie uns alle einstimmen in den Ruf: Se. Majestät unser erhabener Kaiser Franz Josef der Erste und alle seine treuen ver- bündeten Monarchen — sie leben hoch! In die Hoch- und Heilrufe stimmten nicht nur die Landsturmmänner, sondern auch die inzwischen noch immer größer gewordene Menschenmenge ein. Als sich der Zug in Bewegung setzte, trat zur sicht- lichen Freude der Einrückenden Herr Bezirkshaupt- mann Hirsch mit in Reih und Glied und mar- schierte mit bis zu seiner Privatwohnung, woselbst er sich noch einmal leutselig von den Einrückenden verabschiedete. Um 7 Uhr verließ der Zug mit diesem letzten Aufgebot den Bahnhof. Aber schon eine halbe Stunde später wußten wir, daß es noch immer nicht das letzte Aufgebot gewesen, denn der Draht brachte die Meldung von der Erstreckung der Kriegsdienstleistungspflicht bis zum 55. Lebens- jahre. Das Wetter ist nach wie vor mild. Der Schnee ist verschwunden und die Temperatur betrug heute gegen Mittag 7 Grad über Null. Aus Imkerkreisen wird mitgeteilt, daß die Bienen in diesen Tagen bereits be- schäftigt sind, ihre toten Genossen aus dem Stocke zu befördern. Eine Arbeit, die sonst immer erst Ende Feber oder Anfang März vollführt wurde. Die Bienenzüchter betrachten diese auffallende Erscheinung als ein Anzeichen dafür, daß der Winter milde bleiben werde. Kriegsfürsorgestelle für den Ascher Bezirk. An Gaben sind weiters eingelaufen: Anläßlich eines Familientages von Herrn Lorenz Wagner und Frau 10 K für invalide Krieger des Ascher Bezirkes. Ungenannt 2 K für den Wehrmann in Eisen. Herr Rudolf- Köhler und Frau anläßlich der Beerdigung der Anna Krader 10 K. Allen Spendern sei hiermit herzlichst gedankt! Weitere Spenden werden in der Kanzlei der Bezirksvertrelung gerne ent- gegengenommen. Rotes Krenz (Frauenzweigverein). Für die gefangenen österreichischen Soldaten in Rußland spendete Frau Berta Witte 5' K und 2 Paar wollene Socken. Besten Dank. Um weitere Spenden bittet F. Hallisch, Markt 439. Ein Musikabend, ausgeführt von der hiesigen Mili- tärmusik findet am Samstag, den 22. Jänner im „Hotel Löw“ statt. Beginn 1/28 Uhr. Eintritt 60 Heller. — Das Reinerträgnis des vorigen Konzertes betrug 70 K. Bezirkskommission für Jugendfürsorge in Asch. Die geehrte Tischgesellschaft „Quodlibet Hotel Geyer“ spendete für Waisenkinder 15 K. Herzlichen Dank. Verein evangelischer Glaubensgenossen. Montag, den 24. Jänner wird Herr Fachlehrer Zeidler einen Vortrag halten. Der bürgerliche Leichenverein Asch hält morgen Sonn- tag Nachmittag 4 Uhr im oberen Lokale des Gasthauses „Zur Gams“ seine diesjährige ordentliche Hauptversamm- lung ab, worauf nochmals hingewiesen sei. Der Allg. Leichenkostenunterstützungs- und Be- erdigungsverein Asch hielt vergangenen Mittwoch den 19. Jänner seine ordentliche Hauptversammlung für das Jahr 1915 im kleinen Saal der neuen Turn- halle ab. Eröffnet wurde die Tagung durch Obmann Herrn Johann Seidel mit Worten der Begrüßung, worauf Schriftführer Herr Adam Schulz die um- fangreichen Verhandlungsschriften des abgelaufenen Vereinsjahres zur Verlesung brachte. Dieselben wur- den von der Versammlung anerkannt und beifälligst aufgenommen. Aus dem Jahresberichte und dem Berichte des Rechnungsführers über die Kassagebah- rung sind nachstehende Daten hervorzuheben: Der Verein hat im Jahre 1915 116 neue Mitglieder aufgenommen (26 männliche und 90 weibliche) und zählt gegenwärtig 6820 Mitglieder. Davon haben sich hinausbezahlt 34 Mitglieder, welche keine Bei- träge mehr zu leisten haben. Die neu aufgenom- menen Mitglieder stehen im Alter wie folgt: 60 im Alter von 16—25 Jahren zahlen monatl. 16 h 20 „„ „ 25—30 24 „ 12 „ „ „30—35„„ 10„ „ 35—40 „„„28 „ 5 „„„ 40—45„ 2„„ 45—50„„44„ 5 „„ „ 50—55 „54„ 64„ 55—60 Gestorben sind im Berichtsjahre 127 Mitglieder (80 männliche und 47 weibliche). Von den verstorbenen Mitgliedern entfallen auf Asch 72, Schönbach 4, Selb 2, Plauen 2, Neuenbrand 1, Grün 1, Nassen- grub 1, Steinpöhl 1, Roßbach 1, Rommersreuth 1, auf dem Felde der Ehre gefallen 41. — Die Vereins- geschäfte wurden in einer Hauptversammlung, 36 or- dentlichen und 12 außerordentlichen Sitzungen er- ledigt; außerdem veranstaltete der Verein eine Weih- nachtsbescherung, bei der 120 Vereinswaisenkinder recht ausgiebig beschenkt wurden. — Aus dem Kassa- berichte: Einnahme samt Zinsen Kronen 20.984.90, Ausgaben Kronen 27.368.91, Defizit Kronen 6384.01, Saldovortrag vom 1. Jänner 1915 Kronen 116.796.08, Vermögensstand am 31. Dezember 1915 Kronen 110.412.07. Bei dem Defizit per Kronen 6.384.01 sind die Anschaffungskosten des neuen Lei- chenwagens mit Kronen 4.594.80 inbegriffen. Aus der Waisenkasse: Einnahmen Kronen 2.466.98, Aus- gaben Kronen 2.277.40. Saldovortrag vom 1. Jän- ner 1915 Kronen 656.39, Vermögensstand am 31. Dezember 1915 Kronen 845.97. Die Jahresrech- nung wurde vom Vereinsausschusse und von den in der vorjährigen Hauptversammlung gewählten Rechnungsprüfern, den Herren Fritz Glässel und Jo- hann Robisch geprüft und richtig befunden. Für das Jahr 1916 sind die Herren Ferdinand Ebner und Josef Wirnitzer als Rechnungsprüfer gewählt worden. — Die Ergänzungswahl des zur Ausschei- dung gekommenen Drittels der Vereinsleitung ver- lief sehr einmütig. Die Herren Johann Seidel, Eduard Ploß, Isak Zscherp und Ernst Jäckel wurden fast einstimmig wieder gewählt. Zu Ersatzmänner wählte die Hauptversammlung die Herren Richard Lederer und Christian Seidel. Der Leichenkosten- unterstützungsbetrag bleibt mit 160 Kronen per Ster- befall festgesetzt. Billigere Eier? Wiener Blätter melden: In Ungarn ist infolge der milden Witterung die Eiererzeugung einen Monat früher als sonst eingetreten und so stark, daß der Preis für die Kiste Eier von 320 auf 180 Kronen sank. Da auch Bulgarien bedeutende Ueberschüsse an Eiern hat, so ist zu erwarten, daß Eier wieder zu billigeren Preisen zu haben sein werden. Einhebung eines außerordentlichen Aufschlages auf die Landesbierauflage. Der Statthalter veröffentlicht fol- gende Kundmachung: Die Landesverwaltungskommission hat in ihrer Sitzung vom 24. Dezember 1915 nachste- henden Beschluß gefaßt: „Im Königreiche Böhmen wird im Jahre 1916 zur Deckung der durch die außerordent- lichen Verhältnisse verursachten Abgänge des Landesfondes neben der im § 1 der Bierauflagenordnung für Böhmen mit 4 K für den Hektoliter Bier festgesetzten Landesauf- lage noch ein außerordentlicher Aufschlag auf diese Auflage im Betrage von 4 K für den Hektoliter eingehoben. Auf diesen außerordentlichen Aufschlag finden die Bestimmungen der Bierauflagenordnung mit folgender Maßgabe sinnge- mäß Anwendung: 1. Tritt die Landesbierauflage im Jahre 1916 auf Grund der Bestimmungen des § 14, Absatz 2 der Bierauflagenordnung außer Kraft, so erlischt damit zu- gleich der außerordentliche Aufschlag. — 2. Die Erträge des außerordentlichen Aufschlages bleiben bei Berechnung eines nach § 11, Absatz 2 der Bierauflagenordnung als Ersatz der Landesbierauflage maßgebenden Ueberweisungs- betrages außer Betracht, diesem ist vielmehr nur der Er- trag der Landesbierauflage von 4 K per Hektoliter zu- grunde zu legen.“ — Seine Majestät hat mit Entschließung vom 16. Jänner 1916 diesen Beschluß mit der Bestimmung genehmigt, daß die Einhebung dieses Aufschlages vom Tage der Kundmachung der Allerhöchsten Genehmigung an zu erfolgen hat. Seht euch die Bedingungen eurer Lebensversicherung an! Eine Lebensversicherungsgesellschaft hat sich geweigert, für einen gefallenen Kriegsteilnehmer die Versicherungs- summe auszuzahlen, weil dieser es unterlassen hatte, satzungsgemäß der Gesellschaft seine Einziehung zum Heere alsbald anzuzeigen. Aus Anlaß dieses Falles werden die Angehörigen von versicherten Kriegsteilnehmern darauf aufmerksam gemacht, daß sie gut daran tun, sich die Ver- sicherungsbedingungen anzusehen und diese auf etwa erfor- derliche Schritte hin genau zu beachten, damit im Todes- fall keine Weigerungen entstehen. Saaz, 21. Jänner. (Unterschlagung in der Saazer gewerbl. Vorschußkassa.) Bei der hiesigen gewerblichen Vorschußkassa wurde wegen der zu erfolgen- den Einrückung des Kassiers eine Kassarevision vorgenom- men. Hierbei wurden Unterschlagungen im Betrage von nahezu 12.000 K festgestellt. Der Kassavorstand erstattete daher gegen den ungetreuen Kassier, den früheren Gast- wirt Ludwig Loos, die Anzeige, worauf seine Verhaftung erfolgte. Er bekleidete die Kassierstelle seit 6 Jahren und war stets ein strebsamer geachteter Mann. Er hat auch bereits ein Geständnis abgelegt und gibt als Grund Not- lage an. Die Verhaftung hat in der Stadt Aufsehen Eger, 21. Jänner. (Eine vierwöchentliche Spiel- zeit am Egerer Stadttheater?) Wie man erfährt, hat Direktor Rollmann an den Gemeindeausschuß eine Eingabe gerichtet, in der er um Ueberlassung des Egerer Stadttheaters zu einer vierwöchentlichen Spielsaison für die Direktion Dorn & Rollmann ersucht. Staab, 21. Jänner. (Zigeunermahl.) Unter diesem Schlagworte haben wir seinerzeit berichtet, daß in dem Dorfe Stankau eine Kuh wegen Wutverdachtes ge- schlachtet und verscharrt werden mußte, daß aber einige Tage später eine Zigeunerbande den schon in Verwesung übergegangenen Tierleichnam ausgrub und hievon aß. Von den Zigeunern sind bereits fünf gestorben; alle übrigen, die an dem Mahle teilgenommen haben, liegen unter heftigen Vergiftungserscheinungen schwerkrank dar- nieder. Prag, 20. Jän. (Der neue Obmann des deut- schen Staatsbeamtenvereines.) An Stelle des kürzlich verstorbenen Obmannes des Vereines der deutschen Staats- beamten in Böhmen wurde Oberlandesgerichtsrat Heinrich Weinhuber zum Obmann dieser bedeutenden Organisation gewählt. Der neugewählte Obmann als Sohn eines hö- heren Staatsbeamten in Prag geboren, erfreut sich in der Prager deutschen Gesellschaft großen Ansehens. Prag, 20. Jänner. (Ein Oberbürgermeister für Prag.) Der „Venkov“ meldet: Die Beratungen in der Frage wegen Schaffung eines Groß-Prag sind schon so weit gediehen, daß die Umrisse der künftigen Gemeinde- vertretung bereits festgelegt sind. Die bisherigen Gemein- derepräsentanzen bleiben bestehen, es wird ihnen aber ein von der Regierung ernannter Oberbürgermeister übergeordnet. Die Person des Oberbürgermeisters wird aus der Reihe der höheren politischen Beamten entnommen werden. — Das bisherige Stadtoberhaupt von Prag ist bekanntlich der Jungtscheche Dr. Grosch. Bilin, 21. Jänner. (Schwerer Unglücksfall.) Am Wege aus der Schule fanden zwei etwa 14jährige Mädchen, welche in den hinter dem Sauerbrunn gelegenen beiden Wächterhäusern wohnen, zwischen den Eisenbahn- schienen, längs derselben sie gingen, eine Patrone. Die Bahnwächterstochter Gespreitzer hob sie auf und begann trotz der Warnung ihrer Gefährtin darin mit einer Nadel zu stochern. Plötzlich explodierte die Patrone, riß dem Mädchen zwei Finger und den halben Daumen der linken Hand weg und verletzte die Arme außerdem minder schwer auch an der rechten Hand und an der Stirne. Das zweite Mädchen ergriff vor Schrecken die Flucht. Reichenberg, 20. Jän. (Selbstmord eines Land- sturmmannes.) Am Ufer des Neissegrabens wurde der Leichnam eines Soldaten gefunden. Die behördlichen Er- hebungen ergaben, daß es sich um den Landsturmmann Anton Lill aus Neudek handelt. In seinem Notizbuche fand man auch zwei Abschiedsbriefe an Verwandte vor, worin er mitteilt, daß er wegen eines unheilbaren Leidens Selbstmord verübe. Lill war Offiziersdiener bei einem Hanptmann des 17. Wachbataillons. Er ist seit dem 15. November von seinem Truppenkörper abgängig und wurde als Deserteur verfolgt. Nach ärztlichem Gutachten dürfte die Leiche bereits 6 bis 8 Wochen im Wasser gelegen sein. Schönwald, 19. Jänner. (Ein Schwindler.) Gestern nachmittag erschien bei der Frau Lina Heid- ler in Reichenbach ein Soldat in ordnungsmäßiger Ausrüstung und erklärte, er komme im Auftrag seines Hauptmanns, um von der Frau 2000 Mark zu er- heben, welche die Frau zu zahlen habe, weil ihr Mann, der in Amberg beim 6. Inf.=Reg. steht, vom Ausmarsch ins Feld entbunden wurde. Die Frau bewirtete wohl den Soldaten, gab ihm aber das verlangte Geld nicht. Der Soldat erklärte, er müsse abends wieder nach Amberg zurück. Unsere alsbald verständigte Gendarmerie traf den Betrü- ger, denn um einen solchen handelt es sich, an den Zügen nicht an, konnte ihn aber nachts hier im Baye- rischen Hof verhaften. Er heißt Joh. Jos. Hermann, ist ein lediger Taglöhner aus Schönsee und dient wie der Mann der Heidler, beim 2. Ersatz-Batail- lon des 6. Inf.=Regts. in Amberg. Plauen, 21. Jän. (Das Krematorium in Plauen), in dem bereits eine gelungene Probeverbrennung stattgefun- den hat, soll während der Kriegzeit noch nicht in Betrieb gesetzt werden, da dazu eine Anzahl Beamter angestellt werden müßte, zu deren Besoldung natürlich immerhin beträchtliche Summen aufgebracht werden müßten, die die Stadtverwallung aber jetzt nicht auf sich nehmen möchte. Mit Eintritt friedlicher Verhältnisse wird die Verbrennungs- halle ihre Tätigkeit beginnen. Adorf i. V., 21. Jänner. (Von der sächsisch- böhmischen Grenze) . Die Grenzsperre soll eine aber- malige Verschärfung erfahren. Bis jetzt hatten die von den Gemeindeverwaltungen ausgestellten Durchlaßscheine Geltung, wenn sie nach dem 20. Oktober gelöst waren und die Aufschrift trugen, daß der Inhaber kaisertreu und vaterlandsliebend sei. Diese Scheine wurden beider Grenzüberschreitung abgenommen und konnten, wenn sie mit dem Bataillonsstempel versehen waren, wieder abgeholt werden, worauf sie weiterhin Geltung hatten. Wer den Schein vorzeigen konnte, durfte die Grenze nach einer Unter- suchung überschreiten. Diese Erleichterung scheint über- mäßig ausgenützt worden zu sein, weshalb die Ausweise eingezogen worden sind. Wer die sächsische Grenze über- schreiten will, der muß sich unter der Angabe des Grundes einen besonderen Schein ausstellen lassen, der nur für eine einmalige Grenzüberschreitung gilt und abgenommen die Montenegriner entwaffnet werden, sondern auch die in Montenegro befindlichen dorthin geflüchteten Teile der serbischen Armee. Hier ist allgemein die Ansicht ver- breitet, daß Montenegro für den Lovcen eine reichliche Entschädigung aus serbischem Land bekommen werde und daß die montenegrinische Dynastie auf dem Thron eines vergrößerten Montenegro bleiben wird. wird. erregt.
Dateiname: 
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